Unsere Weihnachtsfeier in turbulenten Zeiten - trotz alledem und alledem ...

Dienstag, 16. Dezember ab 17:30 Uhr

Zunftwirtschaft, Arminiusstr. 2-4, 10551 Berlin-Moabit

Die NachDenkSeiten-Gesprächskreise setzen sich ein für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Demokratie. Das Grundgesetz definiert Deutschland als demokratischen und sozialen Rechtsstaat, und es enthält ein Friedensgebot. Die UN-Charta verpflichtet alle Nationen zu Kooperation und gegenseitiger Toleranz und zum Verzicht auf Gewalt. Die Charta von Paris besiegelte das Ende des Kalten Krieges und den Beginn eines Zeitalters des Friedens und der Zusammenarbeit.
 

Die Zeiten sind ungemütlich für Menschen, die solche Werte vertreten. Deutschland soll kriegstüchtig werden: Politik und Leitmedien propagieren Militarisierung, Sozialabbau und die Einschränkung demokratischer Rechte. Falsche Weichenstellungen der letzten Jahre und Jahrzehnte führen zum wirtschaftlichen und sozialen Niedergang unseres Landes, die Unzufriedenheit wächst. In den Augen der Bevölkerung verlieren die Herrschenden zunehmend ihre Legitimation. Diese reagieren mit autoritären und repressiven Maßnahmen.

 

Wir lassen uns aber nicht einschüchtern und nicht entmutigen. In den Gesprächskreisen treffen sich Menschen, die die Sehnsucht nach einer friedlichen und gerechten Welt teilen. Wir vernetzen uns mit Gruppen und Initiativen, die ähnliche Ziele haben. Bei Gesprächen, Diskussionen und gemeinsamen Unternehmungen lernen wir einander kennen und verstehen, und wir bauen Vertrauen auf - in uns selbst und in andere Menschen.

Bei der Weihnachtsfeier können wir persönlich miteinander ins Gespräch kommen. Im Versammlungsraum sind diesmal viele Tische aufgestellt, um die wir in kleinen Gruppen sitzen. Die Idee ist, dass die Tischgruppen von Zeit zu Zeit wechseln, damit auch Leute miteinander reden, die sich noch nicht so gut kennen.

 

Gedichte, Zitate, Anekdoten, Lieder, ...

 

Wie bei den Gesprächsabenden gehören zur Weihnachtsfeier auch kleine Kulturbeiträge.

 

Eine moderne Version der Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von Cornelia:  

Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln

 

Zitate aus den Gesprächen mit Konfuzius, vorgetragen von Irene:

Konfuzius über das Grübeln und über das Lernen


Zwei Gedichte, vorgetragen von Almut:

Der Dezember - Erich Kästner

Weihnachtsgetier - Johannes Bobrowski

dazu dieses Audio: Johannes Bobrowski und der sarmatische Traum

Infos zu Film und Buch

 

Luckis Website

 

Einladung mit Tagesordnung und Themenvorschlägen für die Diskussion

 

Der Film "Was wäre wenn…"

 

In einem unbestimmten Jahr der Zukunft zeigt eine Oma ihrer Enkelin im Museum, wie die Menschen um 2022 gelebt haben. An den Objekten Geldscheine, Hochzeitskleid/Ringe, Schulzeugnisse, Fahrradschloss/Schlüssel, Auto, Parteibücher/Wahlzettel, Nationalflaggen, Globus, Polizeiausrüstung und Panzer versucht die Frau der wissbegierigen 7-Jährigen zu erklären wie und warum damals alles so war wie die Zuschauer*innen es heute kennen. 

 

Im Vergleich mit ihrer jetzigen Realität kommt die 7-Jährige zum Schluss des Museumsbesuches zu dem Resümee, dass die Menschen damals wohl alle krank gewesen sein mussten.


Der Film will auf unterhaltsame Art deutlich machen, dass eine bessere Welt möglich ist!

 

Motivation:
Warum Themenabende über Geld, Geldsystem und Geldpolitik?
Falsche Vorstellungen über Geld sind heute weit verbreitet. Diese behaupten oft, „richtiges“ Geld müsse auf eine werthaltige Substanz wie Gold bezogen sein. Auch die Begeisterung für quantitativ beschränkte Kryptowährungen nimmt zu. Geld gehört aber wie Boden und Arbeit zu den „fiktiven Waren“.

Im Finanzkapitalismus schöpfen die Banken Geld durch die Vergabe von Krediten. Geldersparnisse und Verschuldung bedingen sich gegenseitig. Wenn bei Konsumenten und Unternehmen die Bereitschaft zur Verschuldung fehlt, muss der Staat diese Aufgabe übernehmen. Die Fundamentalkritik an der Staatsverschuldung ist daher zu hinterfragen.


Hinter der Hoffnung auf die Kryptowährungen steckt wie hinter dem Glauben an die Goldwährung die Idee, komplexe soziale Austauschverhältnisse ließen sich ausschließlich durch eine Form der Verdinglichung regulieren.


Solche Vorstellungen sind mitverantwortlich für die desaströse Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitik des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart hinein. Das Ausmaß, in dem sie heute auch in oppositionellen Kreisen nicht nur Zuspruch finden, sondern sogar radikalisiert werden, verschließt den Weg zu Alternativen.
 

Gliederung

  • Anthropologische Aspekte
  • Vorläufer des Kreditgeldes
  • Geldschöpfung durch Banken
  • Staatsschuld, Steuern und Geldpolitik
  • Kryptowährungen

Rainer Fischbach

Website von Rainer Fischbach
NachDenkSeiten - Makroskop - Manova - Freitag - Globalbridge - Blätter
Rainer Fischbach, geboren 1950 in Reutlingen, studierte Philosophie, Informatik, Politik- und Planungswissenschaften. Jahrzehntelang entwickelte er industrielle Softwaresysteme und bildete Technische Informatiker aus. Er forschte zu Planungstheorie, allgemeiner Technologie und Technikfolgenabschätzung. Er veröffentlichte vier Monographien und hunderte von Artikeln. Seit Jahren profitieren die Berliner NDS-Gesprächskreise von seinen sachkundigen und differenzierten Diskussionsbeiträgen!

Die "AG Geld" der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in Berlin
Die "Geld"-Themenabende wurden diskutiert und vorbereitet durch die "AG Geld".

Ganz herzlichen Dank an Manfred, Rainer, Sophia und Uwe! 

Infos zum Thema
Einige Hinweise für die Vorbereitung aufs Thema:

  • Was ist Geld?
    Einführung in die grundlegenden Merkmale des heutigen Geldsystems
  • Woher kommt eigentlich Geld?
    ARTE-Dokumentation
  • Modern Monetary Theory
    Überraschend guter Wikipedia-Artikel
  • EZB-Pläne für den Digitalen Euro
    Fabio de Masi erklärt, was der Digitale Euro ist, wie er sich in unser Geldsystem einordnet und was das für unser Bargeld bedeutet
  • Brasilien: Digitales Geld für die Bevölkerung statt für die Finanzkonzerne
    Brasilien zeigt der Europäischen Zentralbank, wie es geht und bekommt dafür Ärger mit den USA
  • Was ist Geld?
    Sehr gute Analyse von Lew Tolstoi!
    Tolstois Texte über Geld stehen in seinem Buch "Was sollen wir denn tun?", das in Tolstois Friedensbibliothek als kostenfreier Download verfügbar ist (oder hier). Herzlichen Dank an Wilfried für den Hinweis!
    Wilfrieds Infos dazu:
    "Nach dem Vorwort des deutschen Herausgebers soll das Thema Geld in den Kapiteln 17-21 abgehandelt werden. Die Kapitel 19-21 enthalten, wenn ich das recht sehe, nach den in den vorherigen Kapiteln behandelten Fragen (Kap. 17: Was ist Geld? Kap. 18: Woher kommt das Geld?) vor allem Beschreibungen von Geld als Ausdruck von Macht und Gewalt. Macht ist ein wichtiges Thema, das von modernen "Geldtheoretikern", etwa den Vertretern der Vollgeldtheorie (so frühere Gespräche mit dem Verein "Monetative"), wahrscheinlich auch der MMT, vernachlässigt wird."

 

Warum Themenabende über Geld, Geldsystem und Geldpolitik?
An NDS-Gesprächsabenden diskutieren wir immer wieder über Geld, Geldsystem und Geldpolitik. Aber was bedeuten diese Begriffe? Welche Geldpolitik ist sinnvoll, wenn man soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden für wichtig hält?

Bei Diskussionen über den Bargelderhalt, digitale Währungen, Staatsverschuldung, Steuern und Inflation herrscht auch in kritischen Kreisen oft große Verwirrung. An zwei Themenabenden möchten wir daher über Geld sprechen. Ganz herzlichen Dank an die "AG Geld" und an die Referenten!
 

Das Euro-Geldsystem in seiner heutigen Form
Beim ersten "Geld"-Themenabend behandelt Uwe Struck die folgenden Fragen (PDF): 

  • Was ist Geld und welche Funktionen hat es?
  • Die Geschichte von Münzen und Geldnoten
  • Andere Zahlungsmittel als Geld:
    Schecks, Wechsel, Schuldverschreibungen, Kryptowährungen
  • Sind PayPal und Scheckkarten Teil unseres Geldsystems?
  • Der Euro ist FIAT-Geld, welche Konsequenzen hat das, und wie kam es dazu?
  • Welche Geldmengen gibt es im Euroraum?
    Die Geldmengen M1, M2 und M3
  • Die Funktionen der Geschäftsbanken:
    Hauptsächlich Geldschöpfung und Kreditvergabe
  • Die EZB und ihre Beziehung zu den Geschäftsbanken
  • Welche Instrumente nutzt die EZB, um Geldpolitik zu machen?

Uwe Struck

Website von Uwe Struck
Uwe studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin und arbeitete viele Jahre lang in leitenden Positionen bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft in Berlin. Er war kaufmännischer Leiter eines Unternehmens und Aufsichtsratsvorsitzender oder Beiratsmitglied bei mehreren Technologieunternehmen. Als akkreditierter Coach unterstützte er zahlreiche junge Technologieunternehmen. Seit Jahren ist er unverzichtbarer Mitstreiter der Berliner NDS-Gesprächskreise und hält immer wieder Vorträge bei NDS-Themenabenden.

Die "AG Geld" der NachDenkSeiten-Gesprächskreise in Berlin
Die "Geld"-Themenabende wurden diskutiert und vorbereitet durch die "AG Geld".

Ganz herzlichen Dank an Manfred, Rainer, Sophia und Uwe! 

Infos zum Thema
Einige Hinweise für die Vorbereitung aufs Thema:

  • Was ist Geld?
    Einführung in die grundlegenden Merkmale des heutigen Geldsystems
  • Woher kommt eigentlich Geld?
    ARTE-Dokumentation
  • Mythos Geldknappheit
    NachDenkSeitel-Artikel über Maurice Höfgens Buch über die Modern Monetary Theory (MMT)
  • Wie die öffentliche Hand das Bargeld abschafft
    NachDenkSeitel-Artikel von Hakon von Holst, Autor des Buches "Der Krieg gegen das Bargeld"
  • Was ist Geld? Einige Grundbegriffe aus marxistischer Perspektive
    Richard D. Wolff: Einführung einiger Grundbegriffe aus marxistischer Perspektive, leider nur auf Englisch
  • Was ist Geld?
    Sehr gute Analyse von Lew Tolstoi!
    Tolstois Texte über Geld stehen in seinem Buch "Was sollen wir denn tun?", das in Tolstois Friedensbibliothek als kostenfreier Download verfügbar ist (oder hier). Herzlichen Dank an Wilfried für den Hinweis!
    Wilfrieds Infos dazu:
    "Nach dem Vorwort des deutschen Herausgebers soll das Thema Geld in den Kapiteln 17-21 abgehandelt werden. Die Kapitel 19-21 enthalten, wenn ich das recht sehe, nach den in den vorherigen Kapiteln behandelten Fragen (Kap. 17: Was ist Geld? Kap. 18: Woher kommt das Geld?) vor allem Beschreibungen von Geld als Ausdruck von Macht und Gewalt. Macht ist ein wichtiges Thema, das von modernen "Geldtheoretikern", etwa den Vertretern der Vollgeldtheorie (so frühere Gespräche mit dem Verein "Monetative"), wahrscheinlich auch der MMT, vernachlässigt wird."

 

Chinas gelenkte Marktwirtschaft
Hintergründe eines Booms


Für die westlichen Gesellschaften stellt der Aufstieg Chinas eine gewaltige Herausforderung dar. Doch wie kam es zu diesem Boom, der aus einem sozialistischen Land innerhalb von drei Jahrzehnten eine der größten Wirtschaftsmächte der Welt machte? Der Ökonom Rainer Land analysiert die Entwicklung Chinas von der Planwirtschaft zur gelenkten Marktwirtschaft und zeigt, warum dieses Modell so erfolgreich sein konnte.
Zunächst beleuchtet er die ökonomisch-theoretischen Hintergründe. Auf der Basis der „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ des österreichischen Nationalökonomen Joseph Schumpeter entwickelt er das Konzept einer gelenkten Marktwirtschaft, wie es aktuell in China zu beobachten ist. Es beruht auf einer innovationsbasierten Entwicklung im Zusammenwirken von Unternehmen, Finanzsystem und staatlich-gesellschaftlichen Akteuren. Dies bedingt einen ständig neu herzustellenden Grundkonsens in der Gesellschaft, der alle tragenden gesellschaftlichen Gruppen umfasst. Der Prozess schließt Kreditlenkung, Infrastrukturpolitik und Innovationsstrategien mit ein. 
Auf dieser Grundlage analysiert Rainer Land die Etappen der chinesischen Entwicklung von der sozialistischen Planwirtschaft (1949 bis 1978) zur Marktwirtschaft (1978 bis Mitte der 2000er-Jahre) und weiter zu einer gelenkten Marktwirtschaft. 2007 wurde ein Pfadwechsel eingeleitet und das Entwicklungsparadigma von extensiver nachholender Entwicklung auf eigene, auf den Binnenmarkt orientierte Innovationen umgestellt.
 

Präsentation zum Vortrag beim Themenabend

mit vielen zusätzlichen Infos

Folien

 

Rainer Land

Webseite von Rainer Land

Biografie
Artikel bei Makroskop

Rainer Land, geboren 1952 in Caputh, aufgewachsen in Potsdam, studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Philosophie und Wirtschaftswissenschaften und promovierte 1984. Seither beschäftigt er sich mit der Dynamik wirtschaftlicher Entwicklung, vor allem auf der Grundlage der Theorie von Joseph Schumpeter. In den späten 1980er Jahren wirkte er mit in einer Projektgruppe „Moderner Sozialismus“, deren Ziel demokratische und marktwirtschaftliche Reformen waren. Nach 1990 forschte er zu marktwirtschaftlichen Transformationsprozessen in ostdeutschen Betrieben, 2005 war er Gründungsinitiator des Netzwerks "Ostdeutschlandforschung". Seit 2009 beschäftigt sich Rainer Land mit der wirtschaftlichen Entwicklung in China. Er kennt das von einer Kommunistischen Partei regierte Land aus persönlicher Erfahrung.

 

Das Buch
Chinas gelenkte Marktwirtschaft. Hintergründe eines Booms
Vorwort und Inhalt

Infos zum Thema
Chinas Weg in eine gelenkte Marktwirtschaft: die Transformation der Staatsbetriebe 1984 bis 2007

Chinas Weg in eine gelenkte Marktwirtschaft: die Agrarreform 1979–2004
Chinas Aufstieg und die Ungleichheit: Urbanisierung und Wanderarbeiter
Chinas Aufstieg und die Lage der arbeitenden Bevölkerung
Gibt es eine Wirtschaftskrise in China?
Chinas gelenkte Marktwirtschaft - 5 Thesen
 

 

SOLD CITY
Wenn Wohnen zur Ware wird
 

Seit der Finanzkrise erleben wir in den Metropolen der Welt einen so nie dagewesenen Immobilienboom mit kontinuierlich wachsenden Boden- und Hauspreisen. Das hat eine spiegelbildliche Kehrseite: Steigende Mieten. Der Zuwachs der Einkommen hält damit nicht mehr Schritt. Gering- und normal verdienenden Bürgern droht die Verdrängung aus den begehrten Innenstadtlagen.

Noch bis 1989 waren beim deutschen Wohnungsbau die Gewinne stark reguliert, d.h. an Gemeinnützigkeit gebunden. Seit 1990 soll nur noch der Markt entscheiden. Nicht mehr der soziale Zweck des Wohnens ist das Wichtigste der Wohnungspolitik, sondern die Rendite, die mit Wohnungen erzielt wird. Rendite ist das Metier der schnell expandierenden Immobilienkonzerne. Die Dax-Konzerne Vonovia und Deutsche Wohnen und andere beherrschen in Deutschland aber zunehmend auch in ganz Europa den Wohnungsmarkt. Sie machen Rekordgewinne, von denen auch Banken nur noch träumen. Die Anteilseigner sind anonyme Rentenfonds und andere Investmentfonds aus aller Welt, die nach der Finanzkrise 2008 auf der Suche nach profitablen Anlagemöglichkeiten das „Betongold“ entdeckt haben. Die Renditeerwartungen verändern das Stadtbild. Immer mehr mutieren Zentren zusehends zu einer Art Museum für Touristen. Ehemals gewachsene Stadtviertel werden zu herausgeputzten Hipster-Vierteln mit überall gleicher Kunst- und Kneipenkultur. Die hier arbeiten strömen morgens aus Vororten herein und verschwinden nachts wieder, weil sie die Mieten hier nicht mehr bezahlen können.

„SOLD CITY“ macht nicht nur die Gefahren für die Stadtkultur sichtbar. Zu erkennen ist eine neue soziale Frage und eine immense Gefahr für die Demokratie.
Themen des Films - Die Macher - Interview mit Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Filme von unten

 

Filme, die die herrschenden Vorstellungen hinterfragen und den Mächtigen kritisch auf die Finger sehen, können kaum noch durch traditionelle Finanzierung entstehen. RedakteurInnen, die in ihrem Sender einen Film wie diesen durchsetzen, brauchen viel, viel Mut. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Mut steigt, wenn sie nicht allein gelassen werden. Wenn die vielen an solchen Aufklärungsfilmen interessierten Menschen Verantwortung übernehmen und zu FörderInnen dieser Projekte werden. 

 

„Sold City“ entsteht als „Film von unten“ – finanziert von denen, die sie sehen und zeigen wollen. Die Filme der Filmemacher wie  der „Der marktgerechte Mensch“, “Der marktgerechte Patient”, „Wer Rettet Wen?“ „Water Makes Money“ und „Bahn unterm Hammer“ haben gezeigt, wie mit Aufklärung und Mobilisierung Einfluss genommen werden kann.

 

 

Der Wille zum Krieg
Ein Vergleich zwischen Gaza und der Ukraine

 

Seit über drei Jahren führt Russland Krieg in der Ukraine, seit über eineinhalb Jahren Israel in Gaza. 

Krieg ist kein Naturereignis. Es ist daher wichtig zu verstehen, wo wir bei den Kriegen stehen, wie wir dort hingelangt sind, welche Haltungen sinnvoll sind und wie es zu Waffenstillstand und Frieden kommen könnte. Das betrifft völkerrechtliche, moralische und geopolitische Aspekte.

Es soll dabei die westliche Rechtfertigung von Gewalt gegen die Palästinenser in Gaza gegenüber der Kriegsverurteilung Russlands sowie die Tabuisierung von Diplomatie auf den Prüfstand gestellt werden.

David Goeßmann war als Journalist unter anderem für den Deutschlandfunk, n-tv und CNN Deutschland tätig. Von 2005 bis 2007 arbeitete er insbesondere für den ARD-Hörfunk und Spiegel Online. Als investigativer Reporter lieferte er Beiträge für die TV-Magazine ZDF WISO und ZAPP.

Er ist Mitbegründer des unabhängigen Online-Magazins Kontext TV und war von 2022 bis 2024 Redakteur bei Telepolis. Als Buchautor analysierte er die Flüchtlingskrise und den Rechtsruck, die Linke und Sahra Wagenknecht, Klimapolitik und globale Gerechtigkeit.
Artikel bei Telepolis

 

Smartphones: Eine Gefahr für Gesundheit, Frieden und Freiheit!
Welche Smartphone-Alternativen gibt es?

 

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet immer weiter voran. Im Zentrum dieses Vorgangs steht das sogenannte Smartphone. Während der Markt der Gerätehersteller von einer Handvoll Anbietern dominiert wird, sind es bei den Smartphone-Betriebssystemen genau zwei: Apple und Google.

Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass heute im Jahr 2025 ca. 75% der Menschen weltweit mit so einem Gerät ausgestattet sind, dann können wir nur erahnen welch unglaubliche Konzentration von Macht hier vorliegt. Dieser Umstand hat weitreichende Risiken und Nebenwirkungen für die Gesundheit, den Frieden und die Freiheit auf unserem Planeten: Massenüberwachung, Meinungsmache, Zensur, Ökonomisierung, Umweltverschmutzung. 
Das Smartphone ist die Grundlage für digitale Währungen und Ausweise. Die Einführung von künstlicher Intelligenz auf Smartphones wird dazu führen, dass Privatsphäre - eigentlich ein Menschenrecht - zu einem Privileg der Vergangenheit wird.

 

Trotz aller dystopischen Bedrohungen ist ein positiver Wandel weiterhin möglich. Dieser Wandel benötigt jedoch das Zutun jedes Einzelnen von uns: Er beginnt damit, dass wir uns bilden und unser kritisches Bewusstsein stärken.

 

Inhalt des Vortrags

  • Grobe Analyse der Smartphone Landschaft, sowohl auf ökonomischer, gesellschaftlicher und technischer Ebene, wo sind die Probleme und warum.
  • Alternative Smartphone-Betriebssysteme - Stichwort Google freies Smartphone - Unterschiede - wie kann der Umstieg gelingen
  • Warum stellen diese Alternativen zwar einen guten Kompromiss dar, sind aber für die Gesamtproblematik leider noch unzureichend?
  • Alternative: Verzicht auf ein Smartphone - persönlicher Erfahrungsbericht
  • Vision: "humanes" Smartphone - welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit menschliche Grundrechte gewahrt bleiben und der Missbrauch durch Machtkonzentrationen vermieden wird - wie können wir das erreichen?

Fred Großkopf ist selbstständiger Software-Entwickler und Berater. Seit seinem Studium Anfang der 2000er Jahre unterstützt er freie und quell-offene Software. Spezialisiert ist er auf "einfache und sichere Softwarelösungen" unter OpenBSD. Smartphones mit alternativem Betriebssystem sind ihm seit über 10 Jahren vertraut.

Website von Fred Großkopf

Flyer zum Vortrag

Dienstag, 29. April 2025
Treffen ab 17:00 Uhr  -  Beginn Vortrag 18:30 Uhr

 

Follow the Science?
Die geleakten RKI-Protokolle und ihre 
Bedeutung für die Corona-Aufarbeitung

Aya Velázquez   
 

Zunftwirtschaft, Arminiusstr. 2-4, 10551 Berlin

Die Veröffentlichung der RKI-Protokolle – erst über eine IFG-Klage, dann über einen Whistleblower-Leak - hat den Diskurs über die Corona-Maßnahmen in Deutschland nachhaltig verändert. Galten die Corona-Maßnahmen vorher noch als sakrosankt, da wissenschaftlich begründet und somit unangreifbar, wurde diese Gewissheit durch die RKI-Protokolle zerstört – und selbst Leitmedien, welche die Maßnahmen jahrelang mitgetragen haben, mussten nun Fehler und Versäumnisse einräumen.

 

Inzwischen dienen die Protokolle als Grundlage für Corona-Untersuchungsausschüsse auf Landesebene, ferner in einem wichtigen Gerichtsentscheid, und sie werden auch über die Landesgrenzen hinweg als wertvolle Dokumente aus der Corona-Zeit wahrgenommen, die so in keinem anderen Land ans Tageslicht gekommen sind.

 

Die Protokolle dokumentieren die interne Machtdynamik, die das Corona-Regime in Deutschland überhaupt erst möglich machte: Öffentlich wurde stets auf eine wissenschaftliche Unabhängigkeit des RKI verwiesen, während es in Wahrheit als weisungsgebundene Behörde im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums agierte, die politischen Entscheidungen den Anschein von Wissenschaftlichkeit verleihen sollte.

 

Die Geschichte der RKI-Protokolle ist neben dem Inhalt der Protokolle auch eine hoffnungsstiftende Geschichte über die Kraft, die sich entfalten kann, sobald Bürger über institutionelle Grenzen hinweg im Namen der Wahrheit zusammenarbeiten.

 

Die RKI-Protokolle sind die zentrale Grundlage für eine Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen in Deutschland. Der Vortrag soll einen Beitrag zu dieser Aufarbeitung leisten.

Aya Velázquez ist  freie Journalistin. Sie bekam die RKI-Protokolle inklusive Zusatzmaterial zugespielt und veröffentlichte sie am 23.07.2024 in einer Pressekonferenz. 

Sie will  weiterhin am Thema dranbleiben und arbeitet sich Seite für Seite durch die Protokolle. – 3.800 Seiten plus tausende weitere Seiten Zusatzmaterial.

Ausführlichere Beschreibung   -   Website von Aya Velázquez   -   Aya Velázquez bei X

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.